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Wie Zucker bei der Entstehung von Panikattacken mitwirkt

Zucker kann mental Krank machen!
Was bisher eher auf körperliche Gesundheit zutraf, wird auch immer öfters für die psychische Gesundheit bewiesen. 

In diesem Artikel erfährst du, wie Zucker und Angsterkrankungen zusammenhängen und welche Life-Hacks es gibt um den Zucker in deinem Leben zu reduzieren.

Auswirkungen von Zucker auf Panikattacken

Das wichtigste zu Zucker kompakt

Herstellung von Zucker

Zucker kommt natürlich in vielen Pflanzen vor, besonders in Zuckerrohr und Zuckerrüben. Er wird durch Auspressen und Raffinieren von Zuckerrohr oder Zuckerrüben hergestellt.

 

Lebensmittel-Kategorie

Der Begriff Zucker beschreibt eine Gruppe von süßschmeckenden, löslichen Kohlenhydraten, hauptsächlich Saccharose, Glucose und Fructose.

Ist Zucker natürlich?

Es gibt verschiedene Zuckerarten, wie Saccharose (Haushaltszucker), Glucose (Traubenzucker), Fructose (Fruchtzucker) und Lactose (Milchzucker).

Überkonsum?

Ja leider. Unsere Gesellschaft konsumiert im Durchschnitt deutlich mehr Zucker als empfohlen, was zu einem Anstieg von zuckerbedingten Gesundheitsproblemen führt.

Alternativen

Alternativprodukte zu Zucker gibt es mehrere. Die bekanntesten sind Stevia, Erythritol, Xylit, Honig und Ahornsirup.

Wo wächst Zuckerrohr

Zuckerrohr wächst vorwiegend in tropischen und subtropischen Regionen, mit den größten Anbaugebieten in Brasilien, Indien, China, Thailand und Pakistan.

Zucker macht und glücklich – aber nur kurz

Wir Österreicher, Deutsch und Schweizer lieben Zucker! Nur so lässt es sich erklären, dass wir im Schnitt 32 Kilogramm des süßen Geschmacksträgers konsumieren und somit der Ziel-Vorgabe von 9 Kilogramm jährlich pro Person deutlich übersteigen.

355 % Überkonsum

Eine erschreckende Zahl. Österreicher und Deutsch konsumieren im Schnitt eine Menge an Zucker, welche die Vorgabe der Weltgesundheitsorganisation um 335% übersteigt!

Warum essen wir also so viel Schokolade, Gummibärchen und Krapfen?

Ganz einfach, die süßen Speisen machen uns glücklich. Denn die Lust nach Leckereinen ist weit mehr als nur eine Geschmacksfrage, es ist eine Reise in unsere biologische Vergangenheit.

Wenn wir Zucker essen, belohnt uns unser Gehirn mit einer Welle von Serotonin, dem sogenannten Glückshormon. Dieses kurze Glücksgefühl signalisiert, dass wir genügend Kalorien zu uns genommen haben – ein Überbleibsel aus Zeiten, in denen Nahrung knapp war und das Überleben oberste Priorität hatte.

Doch die süße Freude ist vergänglich. Sobald der Zuckerhoch verfliegt, landen wir in einem Tief, gekennzeichnet von Müdigkeit und Unwohlsein. Dies zeigt auch eine Studie, welche 2017 veröffentlicht wurde. 

Diese Untersuchung hat festgestellt, dass eine zuckerreiche Ernährung das Risiko für das Auftreten von starken Stimmungsstörungen bei Männern erhöht und für wiederkehrende Stimmungsstörungen bei Frauen sorgt. 

Wir fühlen uns also für ca. 10-20 Minuten übermäßig glücklich, danach fallen wir in ein Stimmungsloch, welches sich über mehrere Stunden hindurchziehen kann. [Link zur Studie]

Auch deine Angst liebt den Zucker!

Während den meisten Menschen die körperlichen Auswirkungen von zu viel Zuckerkonsum kennen (Übergewicht, Risiko von Diabetes…) wird die Auswirkung von Zucker auf die mentale Gesundheit oft übersehen bzw. erst seit wenigen Jahren genau untersucht.

Dabei sind die psychischen Folgen eines erhöhten Zuckerkonsums genau so schlimm wie die körperlichen Folgen, wie immer mehr Experten bestätigen.

“Die negativen Auswirkungen von Zucker auf unsere Psyche sind weniger bekannt, dabei sind ihre Folgen mindestens genauso gravierend.” 

Wie Zucker Panikattacken auslösen kann

Entzündungs-Werte erhöhen sich

Eine Ernährung, die reich an zuckerhaltigen Lebensmitteln ist, kann nicht nur den Blutzuckerspiegel destabilisieren, sondern auch zu einer erhöhten Entzündungsreaktion im Körper führen. Diese Entzündungen belasten die Gehirnfunktion und erhöhen das Risiko für psychische Störungen wie Angstzustände

Neue Studie [Link zur Studie] hat festgestellt, dass eine zuckerreiche Ernährung zu einer Erhöhung von Entzündungsmarkern wie C-reaktivem Protein (CRP) führen kann.

CRP ist ein bekannter Biomarker für Entzündungen im Körper und wird mit einem erhöhten Risiko für verschiedene chronische Krankheiten in Verbindung gebracht

 

Andere internationale Forschungen (von sehr renommierten Universitäten) haben zudem gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen einem hohen Zuckerkonsum und dem Auftreten von Angststörungen gibt.

Angst-Verstärkende Wirkung

Nicht nur die Entstehung einer Panikstörung kann durch Zucker ausgelöst werden. Zucker verstärkt auch die Angst-Gefühle und macht die Panik-Wellen intensiver.

Dies liegt daran, dass Zucker direkt auf den Blutzuckerspiegel einwirkt, wodurch Schwankungen entstehen. Ein plötzlicher Abfall des Blutzuckerspiegels kann zu Symptomen wie Unruhe, Reizbarkeit und erhöhter Angst führen bzw. diese verstärken. 

Life Hacks – Zuckerkonsum reduzieren

Zuckerkonsum reduzieren
  1. Snack-Vorbereitung: Bereite gesunde Snacks wie Gemüsesticks, Obstsalate oder Proteinriegel selbst zu und bewahre sie in kleinen, leicht zugänglichen Behältern auf. So hast du immer eine gesunde Option zur Hand, wenn der Heißhunger zuschlägt.

  2. Smoothie-Packungen einfrieren: Bereite vorportionierte Smoothie-Zutaten in wiederverschließbaren Beuteln vor und friere sie ein. Morgens musst du nur noch die gefrorenen Zutaten in den Mixer geben, Flüssigkeit hinzufügen und mixen – fertig ist ein gesunder Smoothie!

  3. Verwende Gemüse als Nudelersatz: Statt traditioneller Pasta kannst du Zucchini, Karotten oder Kürbis mit einem Spiralschneider zu Nudeln verarbeiten. Diese Gemüsenudeln sind gesünder, liefern mehr Nährstoffe und sind eine kreative Art, Gemüse in deine Mahlzeiten einzubauen.

Setze auf Meal Prep

Plane und bereite deine Mahlzeiten im Voraus vor, um gesundes Essen leicht zugänglich zu machen. Koche größere Portionen und portioniere sie in Einzelbehälter, die du dann im Kühlschrank oder Gefrierschrank aufbewahrst.

So sparst du Zeit und vermeidest die Versuchung, ungesunde Optionen zu wählen.

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