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Panikattacken was hilft wirklich? 10 natürliche Heilmittel

Ich habe alles versucht. Verhaltenstherapie, Nahrungsergänzungsmittel, Gewichtsdecken , Meditation und vieles mehr. Manche Versuche hatten überhaupt keinen Effekt, andere haben mein Leben nachhaltig verbessert. Hier erfährst du, was mir wirklich geholfen hat. 

Pflanzliche Mittel gegen Angst – Die wirklich helfen

Panikattacken - Was hilft wirklich

Falls du schon länger meinen Blog besucht, kennst du wahrscheinlich meine Meinung zu Anti-Depressiva. Kurz gesagt, ich denke, dass Anti-Depressiva für das steht, was in unserer modernen Medizin falsch läuft. Denn anstatt die Ursache zu analysieren und den Auslöser nachhaltig zu beheben, wird der einfache Weg gewählt – Die Chemie-Keule, welche die Ursachen der Krankheit völlig außer acht lässt. 
(Hier findest du eine Übersicht, welche Anti-Depressiva je Krankheit verschrieben werden)

Zu glück gibt es pflanzliche Alternativen, welche ohne Nebenwirkungen eingenommen werden können. Ich stelle dir hier die besten vor: Baldrian, Passionsblume und Johanniskraut.

Beste Wirksamkeit – Johanniskraut

Studie belegt nun: Johanniskraut gleich wirksam wie häufig verschriebenes Anti-Depressiva Clomi­­pramin

Johanniskraut enthält einen Wirkstoff der Angststörungen reduziert. Da es direkt auf unser zentrale Nervensystem einwirkt und uns auf gesunde Weise beruhigt, ist es eine tolle, natürliche  Alternative zu Anti-Depressiva.

Johanniskraut hilft nicht nur dabei, den sogenannten Brain-Fog zu reduzieren, sondern reduziert auch aktiv Unruhe und Angst.

Vor allem die Kombination zwischen Johanniskraut und Vitamin D hat mir wirklich sehr gut getan. 

Baldrian – Beruhigende Wirkung für den Geist

Baldrian wird seit Jahrhunderten verwendet, um Angst- und Schlafstörungen zu behandeln. Es wirkt beruhigend auf das zentrale Nervensystem und hilft dabei, das Angstgefühl zu reduzieren und vor einem Angstanfall zu schützen. Es wirkt vor allem dann, wenn die Panikstörung mit Schlafproblemen einhergeht denn die meisten Betroffenen klagen vor allem Nachts von Herz-Problemen, Herzrasen und der Angst zu sterben.

Eine neue Studie von Kasper, S., Gastpar, M., etc. beweist, dass die Wirksamkeit von Silexan, einem Lavendelöl-Präparat, mit Placebo verglichen. Die Ergebnisse zeigten, dass Silexan signifikant wirksamer als Placebo bei der Behandlung von “subsyndromalen” Angststörungen war.

Gezielte Atemübungen

Panikattacken was hilft wirklich

Der Sinn von Atem-Übungen

Eine Panikattacke oder Panikstörung (Mehr dazu im Artikel: was sind Panikattacken genau?) wird häufig durch eine Überaktivierung des Sympathikusnervs ausgelöst, was zu einer Überproduktion von Stresshormonen und einer erhöhten Herzfrequenz führt.

Und genau hier setzen Atemübungen an:

Sie können deinen Körper und dein Gehirn dazu bringen, sich zu beruhigen und in den Parasympathikus-Zustand zu wechseln. 

Dies hat zur Folge, dass die Panikattacke abschwächt, denn der Geist beruhigt sich und die Situation/Bedrohung wird abgeschwächt. Gerade deshalb sind Atemübungen als Soforthilfe bzw. im Notfall effektiv.

Wie wirken Atemübungen auf unseren Organismus?

Durch gezieltes und bewusstes Atmen kann man den Körper und das Gehirn beruhigen und Stress abbauen. Dies wussten bereits unsere Vorfahren, welche diese Methoden bereits vor tausenden von Jahren in Stress-Situationen anwandten.

Die bewusste Steuerung der Atmung verlangsamt Deinen Herzschlag, senkt den Blutdruck und reduziert die Produktion von Stresshormonen.

Beispiele für spezifische Atemübungen 

  • Diaphragmatisches Atmen: Hierbei wird die Atmung tief in den Bauch geleitet, was dazu beiträgt, dass wir uns körperlich beruhigen und Stress abzubauen.

  • 4-7-8 Atemübung: Diese Übung kann helfen, den Körper und das Gehirn zu beruhigen und den Puls zu verlangsamen.

Kann dieses Heilmittel Panikattacken wirklich “besiegen”

Es gibt viele positive Erfahrungsbericht von Menschen, die Atemübungen als Teil ihrer Therapie für Angstzustände und Panikattacken eingesetzt haben.

Dies wird auch von zahlreichen Studien, die die langfristige Wirksamkeit von Atemübungen im Zusammenhang mit der Reduzierung von genereller Angst und Angststörungen unterstützen, bewiesen.

  • Eine Studie aus dem Jahr 2019 zeigte, dass Menschen, die regelmäßig Atemübungen durchführten, eine signifikante Reduzierung ihrer Angstzustände und Angststörungen erfahren haben. (Quelle: “The Effect of Breathing Exercises on Anxiety: A Randomized Controlled Trial”).

  • Eine weitere Studie aus dem Jahr 2018 fand heraus, dass Atemübungen dazu beitragen können, den Cortisolspiegel im Organismus des Körpers zu senken und so das Stressniveau zu reduzieren (Quelle: “The Impact of Breathing Exercises on Cortisol Levels: A Pilot Study”).

Integration von Atemübungen in den Alltag

Das beste an Atemübungen ist, dass sie jederzeit in Deinen Alltag integriert werden können.

Setze dir hierzu am besten fixe Uhrzeiten am Tag (z.B. direkt nach dem Aufwachen, nach dem Mittagessen oder gleich am Abend, wenn man von der Arbeit nach Hause kommt).

Diese fixen Zeiten haben zwei große Vorteile.

  • Erstens: Du wirst eine enorm positive Gewohnheit aufbauen. Nach spätestens 15 Tagen fühlt es sich schlecht an, wenn du die Übung nicht mehr machen möchtest. Ab diesem Zeitpunkt wird dich die Gewohnheit tragen.

  • Zweitens: Deine Familie und Angehörigen gewöhnen sich daran, dass Du zu dieser Zeit schlecht erreichbar bist, was es leichter macht, die Gewohnheit aufrecht zu halten

Progressive Muskelentspannung

Angststörungen können beängstigende und überwältigende Erfahrungen sein. Wenn der plötzliche Anfall mit Symptomen wie Herzrasen, Schwitzen, Atemnot und Schwindel über dich einhergeht, musst du große Schmerzen aushalten. (Siehe dazu auch unseren Artikel zu Panikattacken-Symptome den ganzen tag). 

Viele Betroffene schwören in dieser Situation auf die Progressive Muskelentspannung. So auch ich! 

Bei der Muskelentspannung lernst du, wie du den Stress aus deinem Körper entlassen kannst. Stück für Stück wirst du dich freier und besser fühlen und dir ein Leben ohne diese Entspannungsmomente nicht mehr vorstellen können. In den besonders akuten Phasen war ich nicht in der Lage zu Meditieren, hier half mir die Progressive Muskelentspannung zur Ruhe zu kommen, da sie dich sehr sanft in einen Zustand der Ruhe und Entspannung überführt. 

Yoga und Meditation

Warum Yoga und Meditation gegen die Angststörung hilft

Obwohl es viele Maßnahmen gibt, um eine Panik-Störung oder Angststörung zu behandeln, ist Yoga und Meditation eine der effektivsten Methoden, sich dauerhaft von der Angst zu befreien und das Leben wieder lebenswert zu machen.

Was ändert sich in deinem Leben, wenn du regelmäßig Yoga machst und meditierst?

Wenn du damit beginnst, regelmäßig Yoga und Meditation zu praktizieren, wirst du nach 1-2 Wochen sehen, dass sich dein Leben in vielerlei Hinsicht verbessern wird. Viele Betroffene konnten nach wenigen Tagen die Medikamente gegen die bestehenden Ängste absetzen und eine alternative Behandlung starten.

Neben der besseren Kontrolle über deine Gedanken hilft Dir Yoga dabei, deinen Körper und Geist zu entspannen, wodurch sowohl psychische Symptome (Panikattacken, Panik-Gefühle, Angsterkrankungen, etc.) als auch körperbezogene Symptome (Übelkeit, Brust-Schmerzen, Schwindel oder Atemnot) verschieden werden. Besonders meine CMD-Kieferprobleme sind mir Yoga zurückgegangen, da der Körper auch im oberen Bereich entspannt. Mehr dazu unter CMD & Panikattacken.

Welche Fehler bei Meditation vermeiden

Einer der häufigsten Fehler bei der Meditation ist, dass man sich selbst unter Druck setzt, in eine bestimmte Art zu meditieren. Es ist wichtig zu wissen, dass jeder auf seine eigene Art und Weise meditieren kann. Vermeide es , zu viel zu erwarten, denn Meditation ist eine langsame und kontinuierliche Heilungsmethode von Angst und Stress.

Warum Meditation mehr hilft als Anti-Depressiva

Meditation ist eine besonders effektive Hilfe bei einer Angststörung. Sie reduziert die Angst auf einer tieferen Ebene, indem du lernst, Deine Gedanken und Gefühle zu kontrollieren, ähnlich wie bei der Verhaltenstherapie. Die Nervosität im allgemeinen wird zurückgehen.

Eine Behandlung mit Anti-Depressiva hingegen, bietet keine langfristige Hilfe bei Panikattacken oder einer Panikstörung, denn deren Ursprung bzw. Auslöser wird vollkommen ignoriert. So zumindest meine Meinung als langjähriger Betroffener.

Wenn Du jedoch regelmäßig Yoga und Meditation in deinem Leben praktizierst, sind das Dinge, welche dir helfen, die besser konzentrieren können, Dein Angst- und Stresslevel verringern sich und Deine geistige und körperliche Gesundheit wird ein neues Niveau erreichen. Angsterkrankungen und Zwangsstörungen und die Gefahr weiterer Störungen gehen bei vielen sofort zurück. Fast jeder Betroffen berichtet, dass die Wirkung der Mediation das ständige Furcht-Gefühl reduziert und Angstgefühle abgebaut hat.

Yoga und Meditation führen nachweislich zu Linderung bei einer Panikstörung und Angststörung. Es gibt einige Yoga-Übungen, die sogar speziell als Hilfe bei Panikattacken und einer Panikstörung entwickelt wurden, wie beispielsweise Pranayama.

Bei der Bekämpfung von Panikattacken ist Meditation besonders effektiv, da es die Gedanken beruhigt und hilft, einen klareren Kopf zu bekommen. Außerdem wird es Dir helfen, Deine zugrundeliegenden Ängste und Sorgen zu identifizieren und zu verarbeiten, bevor sie zu Angsterkrankungen bzw. einer Angststörung führen können.

Ein wichtiger Tipp ist, dass Du bei der Meditation nicht versuchen sollten, Deine Gedanken zu unterdrücken, sondern sie vielmehr diese annehmen und vorbeiziehen zu lassen.

Hier ist der Link zu einer Studie der Universität Georgetown, welche die Wirksamkeit von Meditation gegen Angst nachweisen konnte: https://www.georgetown.edu/news/study-mindfulness-meditation-reduces-stress-in-anxiety-disorders/

Akupunktur – Sofort-Hilfe bei Angst

Es gibt eine Therapie, die zu den vielversprechendsten Behandlungsmöglichkeiten von Betroffenen gehört. Sie heißt Akupunktur und ihre Wirksamkeit ist in mehreren wissenschaftlichen Studien nachgewiesen worden.

Was genau ist Akupunktur?

Akupunktur ist eine alte Form der Therapie, die ihren Ursprung in China hat. Es ist eine Methode, bei der feine Nadeln an bestimmten Punkten des Körpers eingestochen werden, um die klassischen Symptome einer Panik-Störung (Herzrasen, Übelkeit, Luft-Not, etc.) zu beseitigen.

Wie hilft Akupunktur gegen Panikattacken?

In der Psychotherapie wird Akupunktur verwendet, um Angst zu behandeln. Dies geschieht, indem spezifische Punkte auf dem Körper stimuliert werden, die einen positiven Einfluss auf das Nervensystem haben. Eine Studie hat gezeigt, dass diese Methode genauso wirksam sein kann wie Psychotherapie und Effektiver als Anti-Depressiva.

Treten bei der Akupunktur Schmerzen auf?

Nein, die Akupunktur sollte keine Schmerzen verursachen. Die meisten Menschen empfinden die Anwendung als angenehm und beruhigend. Sollten Sie Schmerzen verspüren, sollten Sie dies sofort Ihrem Therapeuten mitteilen.

Einige Studien haben Akupunktur als wirksame Behandlungsmethode für Betroffene von Panikattacken wissenschaftlich nachgewiesen. Eine systematische Übersichtsarbeit von 2016 beispielsweise hat gezeigt, dass Akupunktur zu einer signifikanten Reduktion der Beschwerden für Betroffene geführt hat.

Hier kann eine weitere Studie dazu vom renommierten National Center for Biotechnology Information eingelesen werden. Hier gehts zur Studie.

Massagen

Massagen fühlen sich nicht nur herrlich an, sondern helfen auch nachweislich gegen Angst- und Panikerkrankungen. Sozusagen die angenehme Alternative zu Medikamente und vielen anderen “Anwendungen” aus der Schulmedizin.

Gut durchgeführte Massagen helfen Stress und Anspannung im Körper zu reduzieren. Es wird angenommen, dass Massagen dazu beitragen können, die Symptome von Panikattacken zu reduzieren, indem sie den Körper entspannen und die Ausschüttung von Stresshormonen verringern.

Dies wurde auch bereits mehrfach wissenschaftlich belegt. Hier der Link zu einer Studie vom National Center for Biotechnology Information. Diese Studie ist nur ein Beispiel, es gibt sehr viele dieser Studien.

Aromatherapie​

Bestimmte ätherische Öle wie:

  • Lavendel
  • Rosengeranie und
  • Zitrone

können helfen, Angstzustände zu reduzieren und das Wohlbefinden zu steigern, wie mehrere Studien bestätigen.

Gezielte Vitamin D – Einnahme gegen Angststörungen

Mehrere wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die Einnahme von Vitamin D einen positiven Einfluss auf die Heilungschancen bei Panikattacken haben kann.

Vitamin D ist für den menschlichen Körper notwendig, um eine Vielzahl von Funktionen aufrechtzuerhalten, einschließlich des Nerven- und Immunsystems. Eine mangelnde Vitamin-D-Zufuhr kann zu einer Reihe von gesundheitlichen Problemen führen, darunter Angstzustände und Depressionen. 

Die Studien beweisen, dass eine Erhöhung der Vitamin-D-Zufuhr durch die Einnahme von Vitamin-D-Supplementen die Symptome von Angstzuständen und Panikattacken besonders effektiv verhindern können, da ein Vitamin D-Mangel oftmals die Ursache der Krankheit ist. Über Nebenwirkungen oder die Gefahr falscher Vitamin-D-Behandlungen ist fast nichts bekannt.

Wir haben getestet, welches Vitamin D das beste ist: Zum Vergleich

Panikattacken und andere Angststörungen loswerden

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Aus unserer Sicht besser als andere Ratgeber, da es klare Strategien gibt, welche einfach umgesetzt werden können und wirklich helfen.

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Die 21-Sekunden-Methode um aus jeder Angst- und Paniksituation die Stressgefühle kontrolliert zu Entlassen und langfristig zu Entspannen

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