Es gibt viele Berichte von Betroffenen, dass Johanniskraut gut gegen Angststörungen hilft. Doch stimmt das wirklich? Ich habe den Selbsttest gewagt und Johanniskraut 6 Wochen lang durchgehend eingenommen.
Die Ergebnisse sind unglaublich…
Ich nehme das Johanniskraut in den ersten drei Tagen meines Experimentes zwischen dem Frühstück ein und trinke ein großes Glas Wasser dazu.
Ich fühle mich in Ordnung, jedoch denke ich, dass dies nicht am Johanniskraut liegt. Ich spürte, dass ich etwas ruhiger bin, aber das konnte auch andere Gründe haben.
Die ersten 3 Tagen wären geprägt von einer vorsichtigen Hoffnung und sehr viel Vorfreude, jedoch konnte ich keine große Änderung an meinem Gefühlszustand oder den Panikattacken merken.
Tag 4-6: Es tut sich was
In den darauffolgenden Tagen, etwa zwischen dem vierten und sechsten Tag, fühlte ich mich klarer im Kopf und meine Konzentration wird merklich besser. Ich kann mich endlich länger als 5 Minuten auf etwas konzentrieren.
Der zuvor ständig vorhandene Brain Fog, eine Art geistiger Nebel, der meine Gedanken normalerweise vernebelt und meine Konzentration verringert, wird weniger intensiv. Das freut mich sehr.
Ich habe dazu recherchiert und die Inhaltsstoffe des Johanniskrauts, insbesonder
Hypericin
Hyperforin
scheinen eine Schlüsselrolle bei dieser Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit zu spielen.
Diese Substanzen beeinflussen laut neuesten Studien die Neurotransmitter-Aktivität im Gehirn, insbesondere die von Serotonin und Noradrenalin, was zu einer Stabilisierung der Stimmung und einer Verbesserung der geistigen Klarheit führt.
Zum ersten Mal – am fünften und sechsten Tag der Einnahme – spüre ich echte Verbesserungen in meinem geistigen Zustand, vor allem in meiner Konzentrationsfähigkeit.
Vorteile:
Hohe Dosierung: 𝟏𝟓𝐦𝐠 𝐇𝐲𝐩𝐞𝐫𝐢𝐜𝐢𝐧 + 𝟏𝟕𝐦𝐠 𝐇𝐲𝐩𝐞𝐫𝐟𝐨𝐫𝐢𝐧)
Überzeugende Inhaltsstoffe: Neben den Hauptwirkstoffen Hyperforin und Hypericin sind jede Menge BioFlavonoide, ätherische Öle und Gerbstoffe enthalten.
In den Wochen zwei und drei gehen die positiven Effekte weiter und verstärken sich.
Die Panikattacken, welche bei mir ca. 2 bis 3 Mal am Tag auftreten, verlieren zunehmend an Intensität und reduzierten sich auf ungefähr 1 Mal täglich.
Ein riesen Erfolg 🙂
Die Kapsel-Form des Johanniskrauts von Scheunengut passt für mich, da ich einfach gerne aufstehe und sie mit Wasser runterspüle. Auch die Dosierung könnte nicht einfacher sein.
Ich wechsle vom Symptome-Tagebuch weg und versuche die Fortschritte der Symptome nun farblich darzustellen…
Nach Rücksprache mit meinem Arzt erhöhte ich in Woche vier die Dosis auf 600 mg pro Tag. Diese Dosisanpassung tat mir gut und sorgte dafür, dass meine Panikattacken weiterhin weniger und vor allem leichter wurden.
Die Gedanken, besser gesagt mein dauerhaftes Gedankenkarussell im Kopf, wurde ruhiger und ich konnte wieder konzentriert über Dinge nachdenken.
In der Arbeit - ich sitze den ganzen Tag vor dem PC - merkte ich, dass ich wieder leichter komplexe Dinge schneller begreifen und verstehen konnte. Dies wiedererlangte Art von Klarheit und Fokus, die ich seit Jahren nicht mehr gespürt hatte
Nach etwa sechs Wochen neigt sich mein Selbsttest zu Ende und ich spüre deutliche Verbesserungen in meiner Symptomatik.
Das Johanniskraut half mir, schneller in meinen normalen Zustand zurückzukehren und das Gefühl der Selbstkontrolle wiederzugewinnen.
Ein besonders erfreulicher Effekt seit der regelmäßigen Einnahme von Johanniskraut ist, dass die Depersonalisation und Derealisation weniger geworden sind.
Früher fühlte ich mich nach einer Panikattacke ständig entfremdet und losgelöst von mir selbst und meiner Umgebung (Teilweise tagelang), was nun kaum mehr der Fall ist.
Zusammenfassend muss ich sagen, dass Johanniskraut mir wirklich sehr gut getan hat und ich es weiter einnehmen werden. Ich fühle mich tagsüber besser, schlafe tiefer und habe weniger Panikattacken als vor dem Selbsttest.
Nachdem ich Antidepressiva nicht einnehmen möchte, ist Johanniskraut eine natürliche Alternative für mich, zur Behandlung meiner Angststörung.
Das Haferkraut von SCHEUNENGUT®* hat mich vollkommen überzeugt.
Johanniskraut, oder wissenschaftlich Hypericum perforatum, ist eine blühende Pflanze, die seit Jahrhunderten in der traditionellen Medizin verwendet wird.
Die gelben Blüten dieses mehrjährigen Krauts sind ein vertrauter Anblick in Wiesen und an Wegesrändern in Europa und Asien. Historisch gesehen wurde es zu Mittsommer geerntet, daher der Name “Johanniskraut”, das auf Johannes den Täufer zurückgeht.
Die magische Wirkung des Johanniskrauts liegt in seiner chemischen Zusammensetzung.
Es enthält eine Vielzahl bioaktiver Verbindungen wie Hyperforin, Hypericin und Flavonoide, die alle zur medizinischen Wirkung der Pflanze beitragen.
Im menschlichen Körper beeinflussen diese Substanzen das Nervensystem, insbesondere die Neurotransmitter Serotonin, Dopamin und Noradrenalin, die für unsere Stimmung und unser Wohlbefinden verantwortlich sind.
(Hier findest du alles, was du über Botenstoffe oder Hormone wissen musst)
Durch die Beeinflussung dieser Neurotransmitter hilft Johanniskraut dabei, die Symptome von Angst und Panikattacken zu lindern.
Die Forschung zu Johanniskraut und Panikattacken ist vielversprechend, aber noch nicht vollkommen abgeschlossen.
Mehr und mehr Studien zeigen jedoch, dass es signifikante Verbesserungen bei den Symptomen von betroffenen Personen mit psychischen Erkrankungen gibt, nachdem sie über 2-3 Wochen Johanniskraut eingenommen haben.
Beispielsweise hat eine kürzlich durchgeführte Meta-Analyse insgesamt mehr als 5.000 Teilnehmern nachgewiesen, dass Johanniskraut eine signifikante Wirkung bei der Behandlung von Depressionen mit sich bringt.
Einige weitere Studien haben auch die Wirksamkeit von Johanniskraut bei der Behandlung von Angstzuständen untersucht und beeindruckende Ergebnisse gefunden. So beweist die Studie “St. John’s wort (Hypericum perforatum) versus placebo in obsessive-compulsive disorder: a randomized double-blind study” die Wirksamkeit von Johanniskraut bei der Behandlung von Zwangsstörungen .
Studientyp | Randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie |
Anzahl der Teilnehmer | 60 |
Behandlungsdauer | 12 Wochen |
Dosierung von Johanniskraut | 450-1800 mg/Tag |
Hauptmessung | Yale-Brown Obsessive Compulsive Scale (Y-BOCS) Score |
Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass Johanniskraut eine wirksame Behandlungsoption für Personen mit Zwangsstörungen darstellt.
Wenn es um die Behandlung von Angstzuständen und Panikattacken geht, solltest du Johanniskraut also in Betracht zeihen. Es bietet einige Vorteile gegenüber medizinischen Medikamenten wie Anti-Depressiva:
Johanniskraut wird im Allgemeinen gut vertragen und hat weniger Nebenwirkungen als viele herkömmliche Medikamente. Einige Studien haben gezeigt, dass es weniger Nebenwirkungen wie Übelkeit, Gewichtszunahme und sexuelle Dysfunktion gibt, die oft von herkömmlichen Antidepressiva ausgelöst werden.
Vorteile:
Hohe Dosierung: 𝟏𝟓𝐦𝐠 𝐇𝐲𝐩𝐞𝐫𝐢𝐜𝐢𝐧 + 𝟏𝟕𝐦𝐠 𝐇𝐲𝐩𝐞𝐫𝐟𝐨𝐫𝐢𝐧)
Überzeugende Inhaltsstoffe: Neben den Hauptwirkstoffen Hyperforin und Hypericin sind jede Menge BioFlavonoide, ätherische Öle und Gerbstoffe enthalten.
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