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Panikattacken und Herzgesundheit

Ich bin selbst von diesem Thema betroffen und möchte meine persönlichen Erfahrungen mit dir teilen. Panikattacken können nicht nur Herzrasen verursachen, sondern auch unsere Herzgesundheit gefährden. 

Panikattacken und Herzgesundheit

Die Verbindung zwischen Panikattacken und Herzgesundheit

Neue wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass es eine starke Verbindung zwischen Panikattacken und der Herzgesundheit gibt. Menschen, die unter Panikstörungen leiden, haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Herzbeschwerden und kardiovaskuläre Erkrankungen. 

Die Funktionsstörungen des autonomen Nervensystems, welche durch eine Angststörung ausgelöst werden, können zu Herzrasen, Herzstolpern und Bluthochdruck führen, wie ihr vielleicht schon am eigenen Leibe erfahren musstet.

Das passiert bei Panikattacken im Körper 

Physiologisch betrachtet, aktiviert die Angstreaktion den “Kampf-oder-Flucht”-Mechanismus. Das führt zur Freisetzung von Stresshormonen wie Adrenalin, die unser Herz schneller schlagen lassen und unsere Atmung beschleunigen. 

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass während einer Panikattacke bestimmte Hirnregionen überaktiv werden, was die Symptome noch verstärkt. Diese Auslösung führ zu folgenden Symptomen:

  • Erhöhte Herzfrequenz und Herzschlag: Dies ist eine Reaktion des Körpers, um mehr Blut zu den Muskeln zu pumpen.
  • Schnelle Atmung (Hyperventilation): Der Körper versucht, mehr Sauerstoff aufzunehmen.
  • Schweißausbrüche: Eine natürliche Reaktion des Körpers auf Stress.
  • Zittern oder Beben: Eine Folge der Adrenalinausschüttung.
  • Übelkeit oder Magen-Darm-Beschwerden: Stress kann die Verdauungsfunktionen beeinflussen.
  • Schwindelgefühl: Durch die schnelle Atmung kann es zu einem Ungleichgewicht im Blutgasspiegel kommen.
  • Gefühl der Entfremdung oder Realitätsverlust: Stresshormone können die Wahrnehmung beeinflussen.
  • Angst vor Kontrollverlust oder Todesangst: Psychologische Reaktionen auf die körperlichen Symptomen

Auswirkungen von Panikattacken auf das Herz

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Hier wird es richtig interessant! Neue Studien deuten darauf hin, dass wiederholte Panikattacken den Herzschlag nicht nur kurzfristig erhöhen, sondern tatsächlich das Risiko für Herzinfarkte und Herzrhythmusstörungen erhöhen können.

Die dauerhafte Belastung des Herzens durch Stresshormone und beschleunigte Herzfrequenz kann das Herz schädigen und anfällig für Herzstörungen machen.

Ich möchte mit diesen Informationen keinen weiteren Stress bei dir auslösen, jedoch soll es Bewusstsein für uns Betroffene schaffen, dass wir unsere Angststörung und Panikstörung nicht langfristig ignorieren dürfen.

Unterschied zwischen Herzangst und Herzneurose

Kennst du das Gefühl, dass du denkst, dein Herz hört auf zu schlagen, und du könntest jeden Moment sterben?

Das sind typische Symptome von Herzangst oder Herzneurose, auch bekannt als Kardiophobie oder Da-Costa-Syndrom. Es sind somatoforme Störungen, bei denen die Angst vor Herzproblemen übermäßig stark ausgeprägt ist, obwohl keine organische Herzerkrankung vorliegt.

Der Unterschied zwischen Herzangst und Herzneurose liegt in der Intensität der Symptome und der damit verbundenen Einschränkung im Alltag. Während Herzangst meist durch wiederkehrende Sorgen geprägt ist, sind bei der Herzneurose die Ängste und Beschwerden stärker und beeinflussen das tägliche Leben erheblich. Beide Zustände können unser Leben erheblich einschränken.

Was Stress mit unserem Herzen macht

Stress und Angst sind mittlerweile leider zu einem ständigen Begleiter im modernen Leben geworden. Auch wenn man unter keinen Panikattacken oder anderen Arten von Angststörungen leidet, ist der allgegenwärtige Stress gefährlich für unsere Herzgesundheit.

Chronischer Stress führt zur kontinuierlichen Ausschüttung von Stresshormonen, die unser Herz belasten. Es ist wichtig, die Auswirkungen von Stress auf unser Herz zu verstehen, um rechtzeitig gegenzusteuern, zu können.

Der Bluthochdruck

Stress führt zu Bluthochdruck, der das Herz dauerhaft belasten kann. Die Angst wiederum erhöht die Herzfrequenz und verengt die Blutgefäße. Dieser Zustand über einen längeren Zeitraum kann zu einer Vielzahl von Herzerkrankungen führen.

Wir alle müssen dringend lernen, unseren Stress zu reduzieren und besser mit den täglichen Belastungen umzugehen, um unsere psychische Gesundheit zu bewahren. Das ist genauso wichtig wie körperliche Gesundheit!

Lesetipp

Falls dich die Auswirkungen von Rauchen oder Kaffee auf Panikattacken interessieren, solltest du diese 2 Artikel ansehen:

Wie du dein Herz schützen kannst

Falls deine Herzgesundheit durch Panikattacken gefährdet ist, solltest du die schleunigst versuchen, die Angststörung zu heilen. Es gibt effektive Behandlungsmöglichkeiten, welche dir gut tun werden. Lese dazu unbedingt den Artikel: Panikattacken – Was hilft wirklich.

Falls du unter dauerhaften Stress leidest, sollte der wichtigste Schritt sein, die Ursachen zu identifizieren. Hierbei habe ich mit der mit der kognitiven Verhaltenstherapie und psychodynamischen Therapien sehr gute Erfahrungen gemacht habe, welche mir nun täglich helfen, ein besseres Leben zu führen. Auch Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin D oder neuartige Hilfen wie Gewichtsdecken können helfen.

Versuche aktiv deine negativen Gedankenmuster zu erkennen und in positive Bahnen umzulenken. Entspannungstechniken wie Atemübungen, progressive Muskelentspannung und Meditation sind besonders beruhigend Herz und helfen langfristig deiner Herzgesundheit. Sie mindern Stress und regulieren den Herzschlag, das ist medizinisch messbar und mehrfach nachgewiesen.

Lebens­mittel gegen Angst­störungen

Die folgenden Lebensmittel helfen nicht speziell deiner Herzgesundheit, sind jedoch nachweislich hilfreiche gegen Angststörungen. Versuche möglichst viele der folgenden Lebensmittel regelmäßig zu dir zu nehmen:
Lebensmittel Vorteil für Angststörungen
Fetter Fisch (Lachs, Makrele) Omega-3 zur Verringerung von Angst
Joghurt und fermentierte Lebensmittel Probiotika für bessere Stimmung
Mandeln Magnesium für die Regulierung des Nervensystems
Türkischer Honig (Baklava) Natürliche Zucker für beruhigende Wirkung
Grüner Tee Theanin zur Stressreduktion
Dunkle Schokolade Flavonoide für verbesserte Gehirnfunktion
Avocado B-Vitamine für Nerven- und Gehirngesundheit
Eier Vitamin D und Protein für Stimmungsstabilisierung

Häufige Fragen zur Herzgesundheit

Was ist die Verbindung zwischen Panikattacken und Herzgesundheit?
Panikattacken können die Herzgesundheit beeinträchtigen, da sie den “Kampf-oder-Flucht”-Mechanismus aktivieren und Stresshormone wie Adrenalin freisetzen.

Welche Auswirkungen haben Panikattacken auf das Herz?
Wiederholte Panikattacken können das Risiko für Herzinfarkte, Herzrhythmusstörungen und andere Herzprobleme erhöhen. Die dauerhafte Belastung des Herzens durch Stresshormone und beschleunigte Herzfrequenz kann das Herz schädigen.

Was ist der Unterschied zwischen Herzangst und Herzneurose?
Herzangst ist von wiederkehrenden Sorgen geprägt, während bei Herzneurose die Ängste und Beschwerden stärker sind und das tägliche Leben beeinträchtigen.

Wie beeinflusst Stress die Herzgesundheit?
Chronischer Stress führt zu Bluthochdruck, erhöhter Herzfrequenz und verengten Blutgefäßen, was das Risiko von Herzerkrankungen erhöht.

Wie kann man Herzproblemen vorbeugen, die durch Panikattacken verursacht werden?
Um Herzproblemen vorzubeugen, ist es wichtig, Stress besser zu bewältigen und sich um die psychische Gesundheit zu kümmern. Entspannungstechniken wie Atemübungen, progressive Muskelentspannung und Meditation können helfen.

Beste Bücher gegen Angststörungen:

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Aus unserer Sicht besser als andere Ratgeber, da es klare Strategien gibt, welche einfach umgesetzt werden können und wirklich helfen.

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